RÜCKSCHAU-dern 2018

Rueckschaudern_2018Ein  satirischer Jahresrückblick von und mit Alfred Aigelsreiter

Samstag, 9. Februar 2019 um 19 Uhr

im Pfarrsaal in Gampern

36 Jahre schrieb Alfred Aigelsreiter die Texte der „Brennesseln“,  alternierend dazu kam der Jahresrückblick, der heuer bereits zum zehntenmal stattfindet, unter dem Titel „Rückschau-dern“.

2018 dürfte ein besonders ergiebiges Jahr sein, vermutet der versierte Pointenschleuderer. Schon die ersten Wochen des Jahres sind geprägt von Liederbüchern. Es ist ja bedenklich wenn Kellernazis nicht wissen, was in ihren Kellern liegt.  Dann geht’s um Kickls polizeilichen Ponyhof, Donnies Militär-paradenwunsch,  den Kriegsschauplätzen Amerikas, den Schulhöfen, bis zum bayerischen Alpen-Taliban Seehofer, der mit dem Schweigekanzler 2.0 und Salvini, dem Bonsai-Duce eine Achse der Willigen bildet. Daß Kritik an der Regierung besonders breiten Raum einnimmt, muß nicht sonderlich erwähnt werden. Aigelsreiters Werkeinstellung ist die Ironie und der läßt er ungehemmt freien Lauf, wenn er über die üblichen üblen Verdächtigen herzieht. Was gesagt werden muß, muß gesagt werden,  gemein, aber nicht unhöflich.  Darum ist Alfred Aigelsreiter allen Volksvertretern in ehrlicher Abneigung zugetan und macht auch auf der Bühne kein Hehl daraus. Er steht keiner Partei nahe, aber jeder unterschiedlich fern. Die „Wiener Zeitung“ schrieb im Vorjahr: “Er ist respektlos, teilweise beleidigend, politisch inkorrekt, aber grundehrlich“.  Egal. Die Sonne des Spätruhms wird ihn wohl auch nicht mehr erreichen.

Andererseits ist ein Jahresrückblick nicht dazu da, sich in den Parteien Freunde zu machen, von Lobhudeleien kann gar keine Rede sein. Darum werden all jene in Grund und Boden diffamiert und durchbeleidigt, die es auch verdienen. Es wird aufgeräumt mit dem Phrasenmüll dieser Gesinnungsepileptiker, Wahlversprechungsdefraudanten und Kompetenzkomparsen, sehr zum Gaudium des Publikums. Unmengen an Blödheiten werden aufgespießt, Zitate entblößt, Lügen enttarnt und Peinlichkeiten offenbart. Es geht nicht anders. Wie sagte schon Jean-Paul Sartre? „Es mag schönere Zeiten geben, aber diese ist unsere.“

Trio Vinea

IMG-20181106-WA0000Das „Trio Vinea“ in der Besetzung Cello, Harfe und Klarinette besteht seit Herbst 2016. Die drei jungen Musikerinnen lernten sich im Musikgymnasium Linz kennen und erlangen derzeit ihre musikalische Ausbildung an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bzw. an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. “Die ungewöhnliche Instrumentierung  erlaubt uns, neue Klangwelten zu entdecken und verschiedenste Genres und Epochen auf unsere eigene Weise zu interpretieren.”

Samstag, 10.11.2018

Pfarrheim in Gampern 20 Uhr

Neues Team beim Kulturverein

Bei dP1010854er Jahreshauptversammlung des Kulturvereins KUNST-dÜNGER wurde am 12. Juni ein neuer Vorstand gewählt.
Neuer Obmann ist Johannes Friedl, seine Stellvertreterin Elisabeth Rebhan-Briewasser.
Kassier wurde Siegfried Stockinger, seine Stellvertreterin die bisherige Kassierin Roswitha Stickler.
Schriftführerin bleibt Sandra Zauner und ihr Stelllvertreter ist Manfred Binder.
In ihrem Bericht über die abgelaufene Funktionsperiode berichtete Rosemarie Binder von den Veranstaltungen der letzten drei Jahre und gab einen kurzen Rückblick über ihre Zeit als Obfrau.
Viele Veranstaltungen, von den Filmabenden am Ortsplatz wie „Das Fest des Huhnes“ oder im Pfarrsaal „We feed the World“, die Konzerte mit „Soul Comany und den „Smart Love Junkies“ und den Lesungen mit Fritz Popp in Bierbaum, „Hoangarten“ und verschiedenste Konzerte und Kabarettabende mit den „Blitzgneissern“ und „Humor Sapiens“ im Pfarrsaal bleiben sicher in guter Erinnerung.